James Bond scheint immun gegen jede noch so heimtückische Waffe, aber nicht gegen den Charme einer schönen Frau. Deshalb bedient sich der russische Geheimdienst diesmal einer extrem raffinierten Geheimwaffe - der schönen Agentin Anya Amasowa.
Aber aus einem anderen Grund sind die besten Agenten der Welt mobilisiert: Der größenwahnsinnige Stromberg bastelt in seiner Unterwasser-Festung an einem weltweiten Vernichtungsplan. Und eine ganz exquisite Falle lauert auch hier auf Agent James Bond OO7...
Der visuell eindrucksvollste Bond und wohl der beste mit Roger Moore. Der geniale Produktionsdesigner Ken Adam (u.a. verantwortlich für Kubricks "Dr. Strangelove") hat sich hier selbst übertroffen, und mehr noch: die Kamera verweilt lange genug auf den Sets, dass der Zuschauer sie auch genießen kann.
Offenbar hat es sich gelohnt, einen Enkel des Malers Jean Renoir als Kameramann zu engagieren. Hinzu kommt die passende Musik von Marvin Hamlisch, der nicht nur einen wunderschönen Titelsong schrieb, sondern dessen Score auch einen erfreulichen Hang zum Unerwarteten hat - von der peppigen Untermalung der Skisequenz zu Beginn bis zu passendem Konzertanten in Strombergs "Atlantis"-Residenz.
Die Liebesgeschichte zwischen Moore und Barbara Bach funktioniert sehr gut, wenn sie auch nicht so emotional ist wie in "Im Geheimdienst ihrer Majestät". Aber der Blondinenwitz des Vorgängers kann mit dieser starken Frauenfigur wohl als ausgeglichen gerechnet werden.
Curd Jürgens ist ein guter Schurke, hat aber nur wenige Szenen. Heimlicher Star ist ohnehin Richard Kiel als "Jaws (Beißer)". Ihn und die wundervollen Bilder, gerade auch von Ägypten, behält man am besten im Gedächtnis.
Special Features:
Audiokommentar von Sir Roger Moore
Audiokommentar von Regisseur Lewis Gilbert u.a.
Aus dem Geheimarchiv des MI6: 007 in Ägypten ...und mehr
Missions-Dossier & Bilder-Datenbank
Propagandaministerium: Kinotrailer, TV- und Radiospots