Kälte und Dunkelheit des antarktischen Winters sind in den Film-Aufnahmen für den Zuschauer fast physisch fühlbar. So gesehen rechtfertigt sich auch der große Erfolg, denn nur wenige Filme waren 2005 faszinierender und einnehmender als der lange Marsch der Kaiser-Pinguine.
"Die Reise der Pinguine" war in den USA ein phänomenaler Erfolg. Und auch im Rest der Welt lief Luc Jacquets Film recht prächtig. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, für den über Jahre hinweg herausragende Bilder eingefangen wurden, aber die Sprecher, die für die Pinguine einsprechen und ihnen Gefühl geben, auf dass der Zuschauer sich mehr mit ihnen identifizieren kann, stehen dem Ergebnis etwas im Weg. Dadurch wird ein Hybride aus Dokumentation und Film erschaffen. Insofern muss man es als großes Glück auffassen, dass der Film auch mit isoliertem Musik- und Geräuschscore gesehen werden kann. Fazit: Atemberaubende Bilder einer unwirtlichen Welt.
Special Features:
Audiokommentar
Isolierte Musik- & Effektspur
Interaktive Version
Featurettes
Making of
Interviews
Fotogalerie
Trailer