Welche Gestalt nimmt das größte vorstellbare Grauen an? Ist es ein gruseliges Alien? Ein Psychopath, der mit einem Knopfdruck den atomaren Holocaust auslöst? Oder erscheint es wie in Stanley Kubricks gespenstischem Meisterwerk als ein Mensch, der uns eigentlich lieben und beschützen sollte - als ein Mitglied der eigenen Familie?
Jack Torrance (Jack Nicholson) übernimmt den Hausmeisterposten im eleganten, abgelegenen Overlook-Hotel, das den Winter über geschlossen hat. Dort wohnt er allein mit seiner Frau (Shelley Duvall) und seinem Sohn (Danny Lloyd). Er ist noch nie in diesem Hotel gewesen - oder doch? Die Antwort liegt in einer grausigen Zeitspirale zwischen Wahnsinn und Mord. 
Mit der ihm eigenen Präzision (manche Szenen mussten bis zu 80 mal wiederholt werden) schafft Kubrick einen komplexen Mikrokosmos, in dem sich von der ersten Minute an eines der spannendsten Bedrohungsszenarien der Filmgeschichte entfaltet. Jack Nicholsons Darstellung des Besessenen, der genauso gut irgendein Psychopath sein könnte, steht bequem auf einer Stufe mit Anthony Perkins' Norman Bates in 'Psycho'.
 
Special Features: Audiokommentar von (Kameramann) Garret Brown und John Baxter (Historiker)
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Hinter den Kulissen: Stanley Kubrick's Overlook Hotel
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