Jacques und Enzo sind schon als Kinder begeisterte Tiefseetaucher. Zwanzig Jahre später treffen sich die beiden wieder. Jacques ist inzwischen Taucher im Dienst der Wissenschaft und Enzo hält den Weltmeistertitel im Tiefseetauchen ohne Sauerstoffgerät.
Das erneute Zusammentreffen der beiden ist der Anfang einer von Rekordsucht geprägten Freundschaft. Die Hassliebe der beiden Männer spitzt sich schließlich in einem fanatischen Zweikampf zu, bei dem es keine Grenzen zu geben scheint...
Wie kein anderer versteht es LUC BESSON, die Zuschauer mit eindrucksvollen Bildern in die faszinierende und spannungsgeladene Welt der Meere zu locken und in die blaue Tiefe hinabzuziehen. In Europa ein Hit, ist aus Luc Bessons Im Rausch der Tiefe wegen der fantastisch fotografierten Bilder (an Land und unter Wasser) und dem träumerischen Ambiente ein Kultklassiker geworden.
Jean Marc Barr spielt Jacques, einen niedlichen, sensiblen und sehr ruhigen Taucher, den ein einzigartiges tiefes Verständnis mit dem Meer verbindet. Er besitzt die erstaunliche Fähigkeit, bei sehr tiefen Tauchgängen seinen Herzschlag und seinen Kreislauf herab zu setzen -- ein Phänomen, das bisher nur bei Walen und Delfinen beobachtet wurde, wie ein Wissenschaftler bemerkt. Die New Yorker Versicherungssachverständige Joanna (Rosanna Arquette, aufregend und liebenswert sexy wie nie) schmilzt dahin, nachdem sie sich in Jacques unschuldige, blaue Augen verliebt hat und folgt ihm nach Italien. Dort setzt Jacques einen Tauchwettkampf fort, den er seit der Kindheit mit seinem Rivalen Enzo führt (Jean Reno, der eine ebenso komische wie anrührende Performance zeigt).
Die üppigen, schönen Bilder geben der Jacques-Geschichte eine märchenhafte Dimension, lassen ihn wie eine männliche Meerjungfrau anmuten. Mehr Delfin als Mann ist er dermaßen zwischen irdischer Liebe und seinem maritimen Paradies hin und her gerissen, dass ihn der Ruf des Meeres bis in seine Träume verfolgt (in einer Sequenz von größerer Eloquenz als jeder Monolog). Besson hat seinen Director's Cut 50 Minuten länger gestaltet als die Kinoversion.
Special Features:
Making of (ca. 97 min.)
Jubiläumstrailer