Eines Tages ermordet die alte Rosalind, die nach vielen Jahren an den Hof zurückkehrt, den bei seinen Knechten und Mägden verhassten, tyrannischen Bauern, da er sie vor Jahren vergewaltigt hat. Lukas ist das Kind, das aus dieser Vergewaltigung hervorgegangen ist. Die herzkranke Rosalind wird verhaftet. Gespannt warten die anderen Bauern des Dorfes, wer nun das Erbe des offiziell kinderlosen Bauern erhalten wird.
In seinem Testament beschimpft der Bauer die Einwohner des Dorfes und seine Dienstboten. Trotzdem vererbt er seinen zehn Mägden und Knechten den gesamten Bauernhof. Die Dorfbewohner sind wie vor den Kopf geschlagen. In ihren Augen untergräbt das Testament des Verstorbenen die soziale Hackordnung des Dorfes.
Die Erben teilen ihren neuen Besitz auf. Jeder erhält ein Zehntel. Der Großknecht will das Erbe des Bauern allerdings alleine antreten und die restlichen Bewohner des Bauernhofes ebenso unterdrücken, wie es der ermordete Hausherr getan hat. Deshalb verjagen ihn die anderen Mägde und Knechte vom Hof, zwei weitere Mägde wollen das Erbe nicht antreten. Die sieben übrig Gebliebenen werden von den erzürnten Bauern des Dorfes „Siebtelbauern“ genannt.
Die „Siebtelbauern“ setzen ihre gewohnte Arbeit fort, um selbständige Bauern bleiben zu können. Dabei müssen sie sich zunehmend gegen die Bauern des Dorfes und den Großknecht, der sich mit diesen zusammentut, zur Wehr setzen. Die Bauern des Dorfes versuchen, den Grund der „Siebtelbauern“ zu erwerben, und zünden, als sie bei dem Versuch scheitern, den Hof an...
„Ich will nicht mit der gesamten Heimatfilm-Tradition brechen, sondern in diesem Ambiente ein modernes Drama machen." (Stefan Ruzowitzky)
Für 'Die Fälscher' durfte Regisseur Stefan Ruzowitzky 2008 den OSCAR für den Besten fremdsprachigen Film entgegennehmen.