Als Musikprofessor an einem Wiener Gymnasium trauert Robert Brenneis (Alfred Dorfer) seiner verpatzten Karriere als Rockmusiker nach. Besonders die penetrante Medienpräsenz des ehemaligen Bandkollegen und nunmehrigen Popstars Roland Pokorny lässt die alten Wunden nicht verheilen.
Brenneisens Krise gefährdet seine Ehe mit Doris, einer erfolgreichen Künstleragentin. Als er schließlich nach einem missglückten Italienurlaub hinter einem Kärntner Bierzelt im Dreck liegt, hat er den Tiefpunkt erreicht. Er kapiert, dass sein Problem an der Wurzel gepackt werden muss, und geht zu einem Pokorny-Konzert...
Für seine – nach "Muttertag" – zweite erfolgreiche Kino-Koproduktion mit Harald Sicheritz (Regie) kombiniert Alfred Dorfer Motive aus seinen beiden Solo-Programmen "Alles Gute" und "Ohne Netz" zu einer facettenreichen Tragikomödie über den midlifekrisengeschüttelten Musiklehrer Robert Brenneis (Alfred Dorfer), der solange nicht er selbst sein will, bis er anhand des ehemaligen Klassenkameraden Roland Pokorny (Lukas Resetarits), der es als gefeierter Popstar vermeintlich geschafft hat, auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen, entdeckt, dass es Schlimmeres gibt.
Darsteller:
Alfred Dorfer, Lukas Resetarits, Andrea Eckert, Roland Düringer, Reinhard Nowak