Elvis spielt Danny Fisher, einen jungen Mann, der auf die schiefe Bahn gerät, nachdem er wegen einer Prügelei von der High-School ausgeschlossen wird. Über Umwege, unter anderem der Mitgliedschaft in einer Gang, landet er schließlich im Nachtclub King Creole (so lautet auch der Originaltitel des Filmes).
Hier erhält er die Chance, als Sänger aufzutreten. Unerwartet erntet er damit großen Erfolg. Bei dem Versuch, diesen Erfolg zu nutzen, um ein neues Leben zu beginnen, gerät er in Lebensgefahr, denn seine Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ein Mafioso (Walter Matthau) und eine verführerische Gangsterbraut (Carolyn Jones) versuchen, ihn für ihre verbrecherischen Pläne einzuspannen.
Auch Mein Leben ist der Rhythmus ist ein ganz und gar auf Elvis Presleys Sangestalent zugeschnittener Film. Hinter der Kamera hat jedoch Michael Curtiz (Wir sind keine Engel, Casablanca) gestanden. Und dies merkt man dem Film an. Mein Leben ist der Rhythmus ist sehr elegant inszeniert.
Die Musik steht nicht für sich allein, vielmehr wird die gesamte Handlung auf der Musik aufgebaut, ohne dass Curtiz die Grenzen zum Musical überschreitet. Mein Leben ist der Rhythmus ist einer der wenigen Elvis-Filme, mit denen der King of Rock 'n' Roll, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den Filmkritikern einen großartigen Erfolg feiern konnte.
Elvis Presley war der King. Nicht er hat sich diesen Titel verliehen, es waren seine Fans, das Publikum, das aus dem einfachen Jungen aus den Südstaaten einen der größten Showstars des 20. Jahrhunderts gemacht hat. Selbst Jahrzehnte nach seinem Tod im Jahre 1977 ist Elvis unvergessen.
Detail am Rande: Wegen der Dreharbeiten zu diesem Film verschoben die Musterungsbehörden Elvis' Einberufung zum Militär um 2 Monate.