Zu Beginn der Neunzigerjahre hat sich Christopher Wallace in seinem Viertel in Brooklyn bereits einen Namen gemacht als Drogendealer und Zuhälter. Nach einem Gefängnisaufenthalt tut er sich mit dem ambitionierten Produzenten Puff Daddy zusammen und nimmt für ihn als The Notorious B.I.G. sein erstes Album auf, das sich als Sensationserfolg erweist. Wallace schließt Freundschaft mit dem Westküsten-Rapper Tupac Shakur. Als Shakur in seinem Aufnahmestudio angeschossen wird, gibt er B.I.G. die Schuld. Ein wilder Krieg beginnt.
Regisseur George Tillman Jr. zeichnet in seinem Biopic das Leben des Notorious B.I.G. nach und thematisiert dabei sowohl dessen schwierige Jugend, seinen wachsenden Erfolg, seine Ehen und Affären, seine Freundschaft und spätere Feindschaft mit Tupac als auch seinen gewaltsamen Tod. Statt auf Starbesetzung setzte er dabei lieber auf möglichst große Ähnlichkeit: Hauptdarsteller Jamal Woolard ist dem gewichtigen Rapper wie aus dem Gesicht geschnitten, selbiges gilt für die Darstellerinnen von Wallaces Frauen.
Klar, dass die Branche sich mit diesem von unter anderem P. Diddy produzierten Film auch selbst feiert. Was letztlich aber nichts daran ändert, dass "Notorious B.I.G." ein großartiges und kein Stück glorifizierendes Biopic ist.